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Peer Mediation

Was ist Mediation? 

"Mediation ist die Kunst, Konflikte in einer konstruktiven Art und Weise zu deeskalieren und zu bearbeiten. Mediation strebt gegenseitiges Verstehen, sowie gewaltfreie und konstruktive Kommunikation an. Mediation bietet eine Alternative zu einer administrativen Konfliktregelung (wenn beispielsweise eine dritte Person die Regelung übernimmt und entscheidet). In einem Mediationsgespräch finden die Konfliktparteien selbst ihre Lösungen. Mediation kann Gewalt vorbeugen. Am besten setzt man sie ein, bevor ein Konflikt durch zunehmendes Misstrauen oder sich steigernde Vergeltungswünsche zur gegenseitigen Verhärtung führt und in Hass ausufert. Mediation bedeutet „Vermittlung im Konflikt“, und da Konflikte ein zentrales Thema im Zusammenleben sind, ist sie ein wichtiges und erlernbares Werkzeug für den Beruf und das Privatleben."

Quelle: Nina L. Dulabaum, Das ABC der Mediation

Was ist Peer-Mediation und was sind Peers?

Eine Peer Group ist eine Gruppe von Menschen, die sich durch Gemeinsamkeiten auszeichnet, beispielsweise durch das gleiche Alter, oder das gleiche soziale Umfeld. Peers werden dafür ausgebildet, dass sie Mitschüler/innen helfen können, Konflikte so auszutragen, dass es dabei keine Gewalt gibt und eine Lösung gefunden wird, die allen Konfliktparteien nützt. In Konfliktfällen können die Peers ihr Knowhow als Mediator/innen anbieten. In einem Mediationsgespräch helfen sie den Konfliktparteien, den Konflikt zu beiderseitigem Vorteil zu lösen. Sie achten auf die Gesprächsregeln und begleiten den Lösungsprozess.

Die Peers können in ihrer Ausbildung und Tätigkeit auch für sich selbst neue Wege der Konfliktlösung entdecken, und sich Methoden und Haltungen aneignen, die ihnen helfen können, gewaltfreier zu kommunizieren – es geht um mediatives Handeln und Empfinden.

Nach der Ausbildung bekommen die Peers ein Zertifikat. Diese Zusatzqualifikationen („Soft-skills“) sind auch in der Wirtschaft bzw. im Berufsleben sehr gefragt!

Ziele in der Ausbildung zum Peer-Mediator/zur Peer-Mediatorin

  • Teamgefühl, Zusammengehörigkeit, Motivation und Freude erleben.
  • Unterscheiden können, was Mediation ist und was sie nicht ist (auch: in welchen Eskalationsstufen eines Konfliktes Mediation kein geeignetes Mittel ist!)
  • die fünf Phasen eines Mediationsgespräches beherrschen: Einleitung – Sichtweisen der Konfliktparteien – Erhellung des Konflikthintergrundes (was ist die eigentliche Ursache des Konfliktes?) – Lösungssuche –Vereinbarung
  • Die Grundregeln eines Mediationsgespräches kennen und anwenden können
  • Die Gesprächstechniken eines Mediationsgespräches kennen und anwenden (aktives Zuhören, Spiegeln, Wahrnehmen, offene Fragen stellen, Perspektivenwechsel)
  • Verschiedene Nähe- und Distanzbedürfnisse wahrnehmen können
  • Die verschiedenen Konflikttypen kennen und am eigenen Konfliktverhalten überprüfen und erproben (Rollentausch in Konflikten)
  • Konflikte nach Art und Ursache überprüfen können
  • Zwischen Einfühlung am Konfliktgegner und Selbstbehauptung (Durchsetzen der eigenen Ziele) in einem Konflikt unterscheiden können und das Mediationsziel Konsens kennen
  • Konfliktlösungen hinsichtlich ihrer Konsensqualität bewerten können

In diesem Schuljahr können mehr als 30 ausgebildete Peers ihr "Knowhow" in Konfliktfällen anbieten. Sie werden in ihrer Arbeit und ihren Aktivitäten unterstützt und begleitet von den „Coaches“, Prof. Monika Reismüller und Prof. Thomas Leopold.

 

 

 

 

 

 


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