Jugend ohne Gott
Buch kontra Film?
Autor : Mag. Ruth Havel
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Zuerst die Lektüre, dann der Film. Alle dritten Klassen der Handelsakademie und zwei Klassen der Handelsschule waren am 24.10.17 im Kino. Schon im Unterricht beim Lesen von Horvaths Erzählung stellte sich uns die Frage, wie man Jugendliche, die in der nationalsozialisten Zeit aufwuchsen, mit jungen Menschen von heute vergleichen kann. Wir waren erstaunt, wie gut das gelingen kann.

Maximilian: Das Buch in einen Film umzuwandeln, war eine gute Idee, die Umsetzung ist gut gelungen. Der Film war spannend und es war interessant eine Situation aus unterschiedlichen Perspektiven zu sehen.

Lukas: Ich fand es interessant, den starken Kontrast zwischen dem Film und dem Buch zu sehen.

Daniel Kar.: Die Verfilmung von "Jugend ohne Gott" wurde so dargestellt, dass sie der Jugend von heute, die Hautproblematik des "Ausgegrenzt Werdens" näherbringt, ohne die Tragödie des Nationalsozialismus wiederzugeben. Ich fand das Buch persönlich besser und interessanter, da man sich besser in das Geschehen einleben kann.

Stefan A.: Auf erschreckende Weise ist es dem Regisseur gut gelungen, das Thema Kontrolle und Manipulation in unsere Zeit zu übertragen. Hoffen wir, dass dies mehr Fiktion als Realität ist.

Alina: Ich persönlich fand den Film besser als das Buch, weil er einfach moderner und spannender gestaltet ist. Mir hat die Thematik des Buches nicht so gut gefallen, wie die des Films, obwohl es eigentlich dieselbe sein sollte.

Felix: Die Idee mit den wechselnden Perspektiven im Film ist sehr kreativ. Die Erzählung wurde sehr gut modernisiert. Ein gesellschaftskritischer Firm, der Themen behandelt, die schon lange aktuell sind und weiterhin aktuell bleiben werden.

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